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07.11.2007

INTERFEROMETRISCHES DISPLAY

Revolutionäre Displaytechnologie inspiriert von der Natur

Interferometric Modulators

Interferometric Modulators

Displaytechnologie der nächsten Generation nützt Interferenzeigenschaften des Lichts zur Bilderzeugung.

© QUALCOMM   Lupe

Wer kennt nicht die farbig schimmernden Flügel eines Schmetterlings oder das leuchtende Gefieder eines Pfaus. Das sind nur einige Beispiele für natürliche Displays von Mutter Natur. Jetzt zeigt QUALCOMM wie man diese Technologie auch für die nächste Generation von mobilen Informationsdisplays nutzen kann.

Milliarden von Jahren der natürlichen Forschung und Entwicklung resultieren in effektiven und optimierten biologischen Lösungen welche auch tatsächlich funktionieren. Durch aufmerksames Studieren und Nachahmen dieser Prozesse und Strukturen der Natur können Forscher und Ingenieure Lösungen entwickeln, welche den herkömmlichen ausschliesslich von Menschenhand generierten Lösungen, überlegen sind.

Die Pixelelemente in den Displays von QUALCOMM nützen die Interferenzeigenschaften von Licht, genauso wie die Flügel eines Schmetterlings, um einzelne Bildpunkte zu erzeugen. Dabei wird das einfallende Licht hinter einer Grenzschicht reflektiert und je nach Dicke dieser Grenzschicht für den Betrachter verstärkt oder ausgelöscht (iMOD - Interferometric Modulator). Die Grenzschicht besteht aus einem dünnen Luftpolster, welcher elektronisch gesteuert verringert werden kann. Die darunter liegende Reflexionsschicht bildet ein Membranblättchen, welches sich durch Anlegen einer Spannung nach oben wölbt und dadurch den Luftspalt verkleinert. In dieser Position überlagert sich der einfallende Lichtstrahl mit dem Reflektierten destruktiv und der Betrachter sieht einen schwarzen(kein Licht) Lichtpunkt. In der ursprünglichen Position hingegen erfolgt eine konstruktive Interferenz und der Betrachter sieht das Licht der jeweils verstärkten Wellenlänge. Die Wellenläge, also die Farbe des austretenden Lichts hängt dabei von der Dicke des Luftspaltes ab und ist in jedem Pixel vorgegeben. Graustufen erzeugt man durch zeitliche Modulation. Die Membrane switched zwischen den beiden Zuständen hin und her und schwächt dadurch das Licht des Bildpunktes ab. Nebst anderen Vorteilen liegt der Unterschied zu den reflektiven Displays (LCDs) in der geringen Leistungsaufnahme und dem hohen Reflexionsgrad von derzeit über 45%.

Nach entsprechend langer Entwicklungszeit sollen jetzt die ersten Mobilgeräte mit iMOD-Displays von QUALCOMM auf den Markt kommen. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft ist ein Bluetooth-Headset von Audiovox mit mikromechanischem Display von QUALCOMM erhältlich. Angezeigt werden etwa Informationen wie Betriebszustand, Anruferdaten oder auch den Batteriestatus. Im nächsten Jahr sollen erste Handys von Qingdao Hisense Communication (HCC) die iMOD-Displays verwenden.

Quelle:
Qualcomm
Rubrik:
Displays
Begriff:
FundE,Handy

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