moVE - mobile Virtual Reality Environment
Noch schneller und gestochen scharf auf engstem Raum
In vielen Entwicklungsabteilungen sind Computersimulationen in virtuellen Welten Dreh- und Angelpunkt der Produktentwicklung. Hierfür haben Forscher aus Chemnitz eine mobile Anlage zur Produktpräsentation in der virtuellen Realität weiter optimiert. Ein erster öffentlicher Einsatz des neuen Systems erfolgte bereits im Februar 2008 auf der Leipziger Fachmesse "intec".
moVE
Überprüfung des Entwurfes in der virtuellen Realität. Ein optisches Trackingsystem erfasst die Position des Betrachters und passt in Echtzeit die Darstellung des Entwurfs an den Blickwinkel an.
vor dem Eintritt in die virtuelle Welt steht für viele, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen ein Hindernis: die relativ hohen Kosten für die Anschaffung der Technik für ein eigenes Virtual Reality-Labor. Wer jedoch auf einer Messe beispielsweise den Prototyp seiner neuesten Werkzeugmaschine vorstellen möchte, wird kaum ein stationäres VR-Labor auf den Messestand bringen. Wissenschaftler des Virtual Reality Center Production Engineering am Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionstechnik der TU Chemnitz schaffen hier Abhilfe.
moVE – die perfekte Illusion an jedem Ort
Die Forscher entwickelten eine kostengünstige mobile Anlage für Präsentationen in der virtuellen Realität. Ihr Name: moVE (mobile Virtual Reality Environment). Die leicht zu transportierende und aufzubauende Anlage besteht aus zwei Notebooks, zwei Digitalbeamern, einem Trackingsystem zur Interaktion mit der virtuellen Welt sowie einer Rückprojektionsleinwand.
Unternehmen können damit die perfekte Illusion an jedem Ort ermöglichen, ohne enorme Summen investieren zu müssen. Die neueste Version dieser Anlage verfügt über leistungsfähigere Graphikhardware und hochauflösende Digitalprojektoren. Damit wurde die Bildqualität enorm erhöht. Zudem kommt das System mit einem stark verkürzten Strahlengang aus, was die bisher benötigte Standfläche verringert.
Ihre Premiere erlebte die optimierte mobile VR-Anlage im Februar 2008 auf der 11. Industrie-Fachmesse "intec" in Leipzig. Hier sind die aktuelle Anwendungen zur Planung von Fertigungsanlagen und Produktionsprozessen sowie virtuelle Prototypen von Werkzeugmaschinen demonstriert worden. Die Wissenschaftler stellten zudem das Leistungsspektrum des "Virtual Reality Center Production Engineering" vor.
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